„Heutzutage ist der Zugang zum Internet ein wichtiger Standortfaktor“, so 1. Bürgermeister Matthias Döhla in einer Stellungnahme. „Junge Leute nutzen im Wesentlichen mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets, da ist ein WLAN-Zugang schon fast wichtiger als die Busverbindung.

Die Gemeinde unterstützt das Engagement der Freifunk-Initiative, da es eben mehr Menschen ermöglicht, im Ort Internet zu nutzen. Und das ohne Passwort, Abnicken von Geschäftsbedingungen, die nur allzuoft das Speichern und Weiterverarbeiten von Daten ermöglichen oder gar Gebühren.

Natürlich ist die Geschwindigkeit des Freifunk-Netzes nicht mit dem Turbo-DSL-Zugang zuhause vergleichbar, aber für SMS oder andere Nachrichtendienste allemal ausreichend. Bei Freifunk handelt es sich um ein offenes Netz. Offene Netze ermöglichen es jemandem mit genügend krimineller Energie, den Datenverkehr mitzulesen oder gar zu verändern. Bei verschlüsselten (https://) Verbindungen besteht diese Gefahr jedoch nicht, trotzdem sollte man immer – auch zuhause – lesen, bevor man einfach eine Mail öffnet oder einen Link klickt.

Wir haben als Gemeinde im Rathaus und im Bürgerpark schon drei Freifunkknoten installiert, weitere sind bereits geplant.

Ich freue mich, dass schon über 2000 Freifunk Knoten allein in Franken installiert sind und die Gemeinde Konradsreuth ein Teil dieser Initiative ist.“